Was für ein besch...eidenes System

Hi Leute,

also heute muss ich mich doch echt wieder mal über unser "Mütterförderungssystem" wundern.

Oder besser gesagt ärgern. Ok, ich bin hier um ehrlich zu sein. Eine riesengroße Verarschung ist das! Unsere Kitaförderung, da gehts ja schon los. Jedes Kind soll jetzt dann Anspruch auf einen Kitaplatz haben. Und Anspruch auf die Mutter??? Was ist damit??? Was mit den Müttern, die gern zuhause bleiben wollen?? Die bekommen ein paar "Knutscherl" Erziehungsgeld, aber von einem richtigen Lohn kann ja da nicht die Rede sein. Und das obwohl wir engagierte Mütter wirklich enorm viel leisten, im Vergleich zum normalem Beruf. Es gibt keinen Feierabend, kein Wochenende und schon gar keinen Urlaub. Ich mein, nicht falsch verstehen: ich bin mit Leidenschaft Mutter, aber der Leistungsanspruch an mich ist echt hoch und jetzt hab ich erst 1 Kind! Ich rede noch gar nicht  mal vom Muttersein mit 2 oder mehreren. Was wir alles so leisten müssen, werdet Ihr im Laufe meines Blogs schon noch kennenlernen, also alle, die noch keine Kinder haben. Die mit Kind wissen eh wovon ich schreibe! Zurück zum Förderungssystem des Staates. Er fördert, dass die Mütter arbeiten gehen. Er fördert sie nicht im Muttersein. Und das finde ich so hinterlistig, weil er eigentlich nur will, dass die Mütter in die Wirtschaft mit drin sind. Was ja grundsätzlich gut ist, vorallem für die Karrierefrauen, die beides wollen: Kind und Beruf.

Aber wie gesagt, was ist mit den Frauen, die einfach nur Mutter sein wollen. Sie müssen ihren Männern auf der Tasche liegen, und im Gegenteil müssen eben parallel zum anspruchsvollen "Job" Mama auch noch schaun, wie sie Geld rein bringen, zu Lasten der gemeinsamen Zeit mit dem Kind oder der eigentlichen Auszeit. Ich bin keine Glucke und auch sehr darauf aus, Zeit für mich zu bekommen und Abwechslung zum Mamasein, weil es auch noch was anderes auf der Welt gibt. Aber ich finde es doof, wie der Staat fördert:

Aktuelles Beispiel: Ich suche eine Tagesmutter für meinen Sohn, damit ich eben auch mal kurz Zeit für mich und mein Sohn ein bisschen mehr Kontakt zu Kindern hat. Und wie is es hier wieder: Würde ich arbeiten gehen in der Zeit, dann bekäme ich eine finanzielle Unterstützung für diese Betreuung. Tu ich das nicht, also mach ich einfach meine Haushalt oder gönne mir eben auch mal eine Pause, so habe ich das gefälligst selbst zu zahlen.

Das ist nicht Förderung des Mutterseins!

Mütter brauchen auch mal Entspannung! Und nicht unbedingt in der Zeit, wo sie Ihr Kind weggeben zusätzlichen Stress mit beruflicher Tätigkeit.

Ok ich weiss, es gibt wirklich viele Frauen, die gerne ihren Job machen und für die das die zusätzliche Erfüllung und Ausgleich wie für mich meine Leidenschaft zur Reiterei ist. Und das finde ich auch gut so. Zwei Fliegen mit einer Klappe.... bei mir is das hald nicht so. Und ich würde mich eben trotzdem auch noch viel wohler fühlen, wenn ich für meine "Arbeit" eben auch etwas BeLOHNung bekäme, nicht nur in Form von Komplimenten von meinem Mann oder dem Umfeld, was für ein Prachtkerl unser Sohn doch ist, sondern auch von der Wirtschaft. Der Staat dürfte mich auch regelmäßig überprüfen so gut das eben auch geht, zugegeben. Aber das kostet ihm eben auch nur mehr Geld.Mehr bringen da die Frauen in der Wirtschaft natürlich schon. Aber ist das nicht auch sehr kurzfristig gedacht?? Sind nicht auch unsere Kinder die Wirtschaft der Zukunft? Wie wichtig ist es da doch, dass die Kinder in einem geschütztem, entspanntem, glücklichen Umfeld aufwachsen. Das tun sich bestimmt auch in den Kitas, ohne Zweifel. Besser als wenn die Mütter gefrustet zuhause sitzen müssten, das ginge dann auch wieder am Kind aus.

Ich bin immer noch ein bisschen am Zweifeln, ob ich es so öffentlich machen möchte, dass ich mich hier in diesem Blog meinungstechnisch so austobe. Ich möchte ja keiner erfolgreichen Karrieremutti auf die Füsse steigen. Das will ich nicht. Ich möchte mich ja nur über meine Situation auslassen und die ist: Ich will gerne zuhause bleiben, Mama sein, den Haushalt in Schuss halten und die Familie umsorgen und ich will auch mal Zeit haben für mich und mein Hobby, um dann auch noch eine glückliche, ausgeglichene Frau sein zu können. Und ich will auch eine EntLOHNung dafür. Aber naja. Ich werde das wohl nicht mehr erleben. Und ich danke meinen Schutzmächten dafür, dass sie meinen Mann mit einem erfolgreichen, gut finanzierten Job segnen und hoffe, dass sich das so schnell nicht ändert.

24.5.13 12:36, kommentieren

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Eröffnung eines eigenen Blogs -sensationell!-

 Hallo, liebe Leute! -also ich schreib das jetzt mal so, weil das ist ja auch irgendwie Sinn eines Blogs: Dass Leute einen zu-lesen (statt zuhören)
  Ich habe schon viele viele Jahre Tagebuch geschrieben, aber seit ich als Vollzeitmama zuhause mein eigenes Familienunternehmen gestartet habe und bis auf meine Kaffeeklatschstunden und Telefongespräche mit Freunden sonst nicht so viel Ansprache übern Tag habe, reicht es mir nicht mehr. Ich finde nämlich, dass man als Mama zuhause echt verdammt viel leistet und das möchte ich mir selbst honorieren, in dem ich "der Welt" mitteile, wie ich mein Leben so meistere. Keine Ahnung, ob das überhaupt jemanden interessiert, aber trotzdem. Es tut mir gut, mit meinen Erlebnissen nach "draussen" zu gehen. Ich weiß es nicht, ob es anderen Müttern in meiner Situation hilft, Ihren Alltag gut zu meistern oder auch nicht. Das ist auch nicht mein Anspruch. Viele sagen ja, Sie schreiben ein Buch, weil sie anderen Leuten helfen und Mut machen wollen. Wollt Ihr meine ehrliche Meinung dazu wissen? Völliger Quatsch. Ich behaupte mal, die Leute schreiben, um sich mitzuteilen. Um Aufmerksamkeit zu bekommen und um sich selbst zu helfen. Und ich bin noch ehrlicher: Ich tu das auch so. Und ich finde das nicht schlimm. Das gute an einem Blog is doch: Die Leute entscheiden selbst, ob sie mein Geschreibsel lesen oder nicht. Bei Facebook z.B. wird es einem ja fast "aufgedrückt". Manche sind auf Facebook aus ganz anderen Gründen und bekommen regelmäßig meine Alltagskommentare aufs Auge gedrückt. Und damit is jetzt Schluss, weil ich hab ja jetzt meinen eigenen Blog. hehe.

Schön ist er ja noch nicht. Also vom Layout her, aber das ist mir auch noch relativ wurscht, weil darum gehts mir ja gar nicht. Ich will ja nur schreiben. Und wenn ich ein schönes Layout haben möchte, müsste ich wieder meinen Mann um Hilfe bitten, weil ich eine völlige "PC-Analphabetin" bin. Umso stolzer bin ich jetzt irgendwie darauf, dass ICH einen eigenen Blog habe.

Ich hoffe wirklich, dass ich auch dazu komme. Denn selbst jetzt hat sich mein frischausgeschlafener kleiner Zwerg wiedermal zu mir auf den Schoss gehieft und beobachtet begeistert die oben zugefügten Smileys. Gottseidank gibts die, denn sonst wäre er schon längst dabei, irgendwelche Stifte oder Kleber vom Tisch zu sotieren. Gar nicht lustig und ich käme zu nix und müsste viel schimpfen .

Was ich ehrlich gesagt nicht so gern und auch nicht so oft tue, weil er macht ja nichts böses, findet hald nur spitze Stifte und giftige Kleber superinteressant. Aber so gehts jetzt  ganz gut. 

23.5.13 14:27, kommentieren